So ermitteln wir die Methodiken

Die Methodik unserer FOCUS MONEY Listen basiert auf gründlicher Recherche und fundierten Analysen. Unser Team nutzt sechs zentrale Methoden: Kundenbefragungen, Fragebögen von Unternehmen, Online-Access-Panel zur Analyse online verfügbarer Informationen, Tarifvergleiche, Praxistests an Musterfällen und Zusammenfassungen anderer Rankings oder Studien. Diese Methoden führen zu unterschiedlichen Ergebnissen wie Punktzahlen, Prozentangaben oder Notenstufen. Neun spezialisierte Teams erarbeiten unsere Ergebnisse und konzentrieren sich auf verschiedene Bereiche der Marktforschung. Unsere transparente und nachvollziehbare Methodik stellt sicher, dass alle Informationen sorgfältig geprüft und systematisch aufbereitet werden. So bieten wir Ihnen verlässliche und objektive Empfehlungen, damit Sie stets die bestmöglichen Entscheidungen treffen können.

Unsere Tests und Studien werden journalistisch unabhängig durchgeführt und redaktionell veröffentlicht. Die positiv bewerteten Anbieter können nach Abschluss der Untersuchung ggf. eine Lizenz zur werblichen Nutzung von Testsiegeln erwerben. Die Lizenzierung hat aber weder Einfluss auf die Methodik noch auf die Ergebnisse.

Methodiken von A-Z

Methodik Altersvorsorge

In Zusammenarbeit mit dem Analysehaus ServiceValue hat FOCUS MONEY die Fairness von 35 privaten Altersvorsorgern untersucht. Erfasst und ausgewertet wurden dabei 3376 Urteile von 2937 Kunden. Sie durften jeweils bis zu zwei Anbieter bewerten, bei denen sie in den letzten 36 Monaten eine private Altersvorsorge abgeschlossen haben.

Untersucht wurden in dieser Studie zehn Service- und Leistungsmerkmale. Sie wurden drei vordefinierten Kategorien zugeordnet. Aus den abgegebenen Urteilen wurden über eine Bewertungsskala für alle Merkmale Indexwerte zwischen null und hundert berechnet. Diese Indexwerte bildeten zu jeweils gleichen Teilen das Ergebnis der Anbieter in den jeweiligen Kategorien. Sie wiederum flossen gleichgewichtet in das Gesamtergebnis ein.

Anbieter mit überdurchschnittlich gutem Wert in der Kategorie oder auf Gesamtebene erhielten die Note „Gut“. Anbieter, die wiederum über dem Durchschnitt dieser Gruppe lagen, wurden mit dem Prädikat „Sehr Gut“ ausgezeichnet. Zusätzlich zum Gesamturteil wurden die Stärken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen herausgearbeitet.

Die Durchschnittswerte können als Leistungsprofile für jeden Anbieter im Vergleich zum Gesamtmarkt gezeigt werden. Die Kundenbindungswerte für die einzelnen Parameter wurden separat im Rahmen einer Relevanzanalyse ermittelt.

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Methodik Apps

Die meisten Smartphone- und Tablet-Nutzer haben eine Fülle verschiedener Apps installiert. Mit welchen dieser Anwendungen sie besonders zufrieden sind, hat das Kölner Analysehaus ServiceValue im Auftrag von FOCUS MONEY in einer Online-Befragung ermittelt. Von den registrierten Teilnehmern liegen soziodemografische Merkmale vor, sodass in dieser Studie eine repräsentative Auswahl ausgesteuert werden konnte.

Alle Teilnehmenden erhielten zunächst eine jeweils überschaubare Auswahl von Apps zur individuellen Bewertung. Konkret wurde gefragt: „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der Nutzung folgender Applikationen (Apps) als Smartphone-Dienst? Bitte beurteilen Sie aus eigener Erfahrung in den letzten zwölf Monaten.“ Die Antwortmöglichkeiten reichten von „ausgezeichnet“ (1) über „sehr gut“ (2), „gut“ (3) und „mittelmäßig“ (4) bis hin zu „schlecht“ (5). Pro App wurden mindestens 150 Nutzerstimmen eingeholt. Bei einzelnen Anbietern konnte die Stichprobengröße in Abhängigkeit von Inzidenzrate und Nutzerzahl auch niedriger sein.

Bei einzelnen Anbietern konnte die Stichprobengröße in Abhängigkeit von Inzidenzrate und Nutzerzahl auch niedriger sein. Auf Basis der Nutzerurteile haben die Kölner Experten für jede einzelne App sowie für jede der untersuchten Branchen einen Durchschnittswert errechnet. Anwendungen, deren Zufriedenheitswert besser war als der Branchendurchschnitt, erhielten die Auszeichnung „Top App“.

Die Apps mit dem jeweils besten Zufriedenheitsurteil innerhalb ihrer Branche wurden als „Beste App“ ausgezeichnet. Insgesamt basiert die Befragung auf 97 592 Stimmen. Untersucht wurden 605 Apps aus 52 Branchen. Die Rankings auf den folgenden Seiten zeigen alle Testsieger. Der Übersichtlichkeit halber wurden die Branchen und die jeweiligen Apps einzelnen Themenfeldern zugeordnet.

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Methodik Baufinanzierer

Bereits zum 14. Mal hat ServiceValue im Auftrag von FOCUS MONEY die Fairness der wichtigsten Baufinanzierer in Deutschland untersucht. Dazu hat das Kölner Analyseunternehmen in einer repräsentativen Onlinestudie 2675 Kundinnen und Kunden von 16 Banken und 19 Vermittlern zu 29 unterschiedliche Service- und Leistungsmerkmalen befragt. Alle Studienteilnehmer durften bis zu zwei Baufinanzierer bewerten, bei denen sie in den vergangenen 36 Monaten Kunde waren. Insgesamt gaben sie 2961 Urteile ab, aus denen anschließend für jedes Service- und Leistungsmerkmal ein Indexwert zwischen 0 und 100 ermittelt wurde.

Die Durchschnittswerte können als Fairness-Profile für jeden einzelnen Baufinanzierer im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt werden. Zusätzlich definierten die Fachleute fünf Fairness-Kategorien und ordneten ihnen die Service- und Leistungsmerkmale zu, um dadurch die konkreten Stärken und Schwächen der Anbieter offenzulegen. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Geschäftsmodelle wurde bei den Rankings zwischen Banken und Vermittlern unterschieden.

Das Urteil „Fairster Baufinanzierer“ basiert zu gleichen Teilen auf den Bewertungen der fünf Kategorien: Die Note „Gut“ erhielten alle Anbieter, die einen überdurchschnittlichen Wert erzielt haben. Unternehmen, die über dem Durchschnitt aller „Guten“ lagen, wurden mit dem Prädikat „Sehr Gut“ ausgezeichnet. Bei gleicher Benotung erfolgte die Sortierung alphabetisch.

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Methodik Bausparkassen

FOCUS MONEY und das Kölner Analysehaus ServiceValue haben in einer aktuellen Studie die Fairness von Bausparkassen ermittelt. Für die Online-Erhebung wurden 1513 Personen befragt. Die Teilnehmer durften bis zu zwei Bausparkassen beurteilen, bei denen sie in den letzten 24 Monaten Kunden waren. Dadurch kamen insgesamt 1711 Kundenurteile zusammen. Anhand einer vierstufigen Skala wurden 18 Service- und Leistungsmerkmale bewertet.

Die Durchschnittswerte können als Leistungsprofile für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt werden. Die Studie zeigt außerdem die Stärken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Leistungsdisziplinen auf. Hierzu legte das Analyseteam vier Fairness-Kategorien fest. Aus den abgegebenen Urteilen wurden für alle Merkmale normierte Indexwerte zwischen null und hundert berechnet. Diese bilden zu gleichen Teilen das Ergebnis ihrer jeweiligen Kategorie. Das Urteil „Fairste Bausparkasse“ ergab sich aus den vier einzelnen Kategoriewerten, die gleichgewichtet ins Gesamturteil einflossen.

Die Auszeichnung „Gut“ bekamen alle Anbieter, die eine überdurchschnittliche Bewertung erzielten. Bausparkassen, die über dem Durchschnitt der mit „Gut“ bewerteten liegen, wurden mit „Sehr Gut“ ausgezeichnet.

Die einzelnen Parameter beeinflussen außerdem die Kundenbindung unterschiedlich stark. Die jeweiligen Kundenbindungswerte wurden daher von ServiceValue separat im Rahmen einer Relevanzanalyse ermittelt.

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Methodik Berufsunfähigkeit-Versicherungen

Für FOCUS MONEY hat das DFSI Deutsches Finanz-Service Institut in Köln aktuelle am Markt befindliche Berufsunfähigkeits-(BU-)Policen für fünf Berufsgruppen mit insgesamt zehn Berufsbildern einer eingehenden Analyse unterzogen. Dazu ermittelten die DFSI-Experten bei den Assekuranzen mithilfe eines umfangreichen Fragebogens die speziell für den BU-Schutz aus Kundensicht relevanten Tarifdetails. Den Bogen komplett ausgefüllt haben letztendlich 26 Gesellschaften für insgesamt 40 verschiedene Tarife. Bei der Bewertung von insgesamt rund 80 Leistungsmerkmalen prüft das DFSI nicht nur den Inhalt der Klauseln, sondern achtet auch insbesondere darauf, dass diese fair und kundenfreundlich gestaltet sind.

Das betrifft sowohl die für alle Berufsgruppen gültigen Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) wie etwa den Verzicht auf abstrakte Verweisung, die Option einer ereignisunabhängigen Nachversicherung, BU-Rente bei Pflegebedürftigkeit oder etwaige besondere Regelungen als auch Spezialklauseln für die jeweilige Berufsgruppe (etwa bei Selbstständigen ein Extra-Hinweis auf die Möglichkeit der erforderlichen Umorganisation). Für jede positive Regelung gibt es – abhängig von der Vorteilhaftigkeit für Kunden – einen viertel, einen halben, einen ganzen oder zwei Punkte. Müssen Assekuranzen bei einer Frage passen, erhalten sie dafür keine Punkte. Bei der Bewertung der Leistungsmerkmale kommt es auf die für das Bedingungswerk vergebene Punktzahl im Verhältnis zur bestmöglichen Punktzahl des jeweiligen Berufs an. Auch für die Bewertung der Prämien werden sowohl beim Brutto- als auch beim Nettobeitrag die konkreten Summen stets separat betrachtet, ins Verhältnis zur jeweils günstigsten Prämie gesetzt und der prozentuale Wert mit der entsprechenden Note versehen. Dabei wird der Bruttobeitrag mit 40 Prozent und der real zu zahlende Nettobeitrag mit 60 Prozent in der Beitragsnote gewichtet.

Die jeweilige Bonität des Anbieters bildet die dritte Komponente. Ist der Anbieter nämlich finanziell nicht gut aufgestellt und wirtschaftet mit den Kundengeldern nicht erfolgreich, dann kann er die tatsächlich verlangten Nettobeiträge anheben. Erst beim kalkulatorischen Bruttobeitrag wäre Schluss mit möglichen Erhöhungen. Die Bonität des Versicherers bemisst sich anhand der Urteile renommierter Ratingagenturen. Im Rahmen der BU-Kompetenz die Gesellschaften bis zu fünf Extrapunkte sammeln, wenn sie besonders transparent und kompetent auftreten.

Die BU-Kompetenz setzt sich aus neun Kennziffern zusammen, die gleichgewichtet zu einem Ergebnis aggregiert werden. So wird etwa überprüft, wie hoch die Stückzahl der Policen oder das Wachstum im Bestand ist, wie Annahme-, Leistungs- und Ablehnungsquoten ausfallen oder ob die Bestandsprämien in den vergangenen zehn Jahren angepasst werden mussten. Die Gesamtbewertung der Police setzt sich zu 40 Prozent aus den Tarifbedingungen, zu 35 Prozent aus der Beitragsgestaltung, zu 25 Prozent aus der Bonität des Anbieters sowie aus den Extra-Punkten für die BU-Kompetenz zusammen.

Die Bestnote „Hervorragend“ erhält, wer sich mit seiner Punktzahl im Bereich der obersten zehn Prozent zwischen null und dem höchsten von einem Anbieter erzielten Wert bewegt. Die Note „Sehr Gut“ geht an die darunterliegenden zehn Prozent, die übrigen Bewertungen („Gut“, „Befriedigend“, „Ausreichend“, „Mangelhaft“) erfolgen in je 20-Prozent-Schritten. Dargestellt sind in den Tabellen jeweils nur die Tarife der besten beiden Notenstufen, bei mehreren Tarifvarianten ist stets die leistungsstärkere Variante abgebildet.

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Methodik Energie-Atlas

Kurzmethodik Deutschland und Bundesländer:

Zum zehnten Mal kürt FOCUS-MONEY mit dem „Energie-Atlas 2026“ Deutschlands beste Stromversorger. Zusätzlich zur Top 200 Deutschlandliste erhält jedes Bundesland eine eigene Top-Liste, in die nur Bewertungen von Einwohnern des jeweiligen Bundeslandes einfließen (Top 5 für die Stadtstaaten und das Saarland als kleinstes Flächenland, Top 10 für alle anderen Bundesländer). Wie zuvor findet keine Vorauswahl zu bewertender Stromanbieter statt, dementsprechend fließen Bewertungen für sämtliche deutsche Stromversorger ein.

Für die Erstellung der Listen erfasste das Rechercheinstitut FactField zwischen dem 27.Oktober und dem 16. November 2025 die Bewertungen von mehr als 10.000 Stromkunden in Deutschland zu eigenen, vorherigen bzw. bekannten Stromversorgern. Der Online-Fragebogen fokussierte sich dabei auf die Bewertung der Kriterien Präsenz/Kommunikation und Tarif sowie die generelle Zufriedenheit mit dem Versorger und die Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit an das eigene Umfeld. In jeder Kategorie konnten Stromversorger maximal 100 Punkte erreichen. Anhand des Scoring-Modells wurden die einzelnen Punktzahlen miteinander verrechnet und zu einem Gesamtscore summiert.

Kurzmethodik Top Ökostromanbieter:

Die Auszeichnung „Bester Ökostromanbieter in Deutschland“ honoriert überregional tätige Unternehmen, deren Stromangebot zu 100% aus regenerativen Quellen stammt. Der Liste liegen die regionalen Kundenbewertungen aus ganz Deutschland zugrunde. Dabei fanden lediglich Urteile von Kunden Beachtung, die aktuell einen Ökostromtarif von ihrem dezeitigen Versorger beziehen.

Von den Kunden wurden die Kriterien Präsenz/Kommunikation und Tarif sowie die generelle Zufriedenheit mit dem Versorger und die Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit an das eigene Umfeld einbezogen.

Disclaimer:

Das Ranking umfasst ausschließlich Stromversorger, die im Hinblick auf den in diesem Dokument beschriebenen Umfang zur Teilnahme berechtigt sind. Eine Erwähnung im Ranking ist eine positive Anerkennung auf Grundlage von Kundenempfehlungen.

Die Rangliste ist das Ergebnis eines aufwändigen Prozesses und stellt aufgrund des Zeitraums der Datenerhebung und -analyse eine Abbildung des letzten Kalenderjahres dar. Ereignisse, die vor oder nach dem Zeitraum vom 27.10.2024 bis 16.11.2025 liegen und/oder Personen betreffen, die mit den Unternehmen verbunden sind, wurden nicht in die Auswertung aufgenommen. Aus diesem Grund sollten die Ergebnisse des Rankings nicht als alleinige Informationsquelle für zukünftige Entscheidungen verwendet werden. Die in dieser Rangliste bereitgestellten Informationen sollten mit anderen verfügbaren Informationen abgeglichen werden.

Die Qualität der Stromversorger, die nicht in das Ranking aufgenommen wurden, wird nicht in Frage gestellt.

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Methodik Fertighäuser

Das Kölner Analysehaus ServiceValue hat im Auftrag von FOCUS MONEY 34 Fertighausanbieter auf ihre Fairness hin untersucht. Dabei wurden 2119 Kunden zu 34 Service- und Leistungsmerkmalen befragt.

Über eine vierstufige Bewertungsskala errechneten die Experten für jedes Item einen Indexwert zwischen null und 100. Die Leistungsprofile sind für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt. Zusätzlich wurden die Stärken und Schwächen der Anbieter herausgearbeitet. Hierzu wurden die Items sechs Fairness-Kategorien zugeordnet.

Die Kategorienoten ergaben sich aus dem Durchschnitt der jeweiligen Indexwerte; das Urteil „Fairster Fertighausanbieter“ zu gleichen Teilen aus den sechs Kategoriewerten. Ein „Gut“ erhielten alle Anbieter mit überdurchschnittlichem Wert. Wer über dem Durchschnitt der mit „Gut“ bewerteten lag, wurde mit „Sehr Gut“ ausgezeichnet.

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Methodik Gasversorger

Auch in diesem Jahr hat FOCUS MONEY in Kooperation mit Service-Value die Fairness von 38 großen Gasversorgern in Deutschland untersucht. Dazu hat das Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen im August 2024 in einem Online-Panel rund 3000 Kunden befragt und insgesamt über 3500 ihrer Urteile erfasst und ausgewertet. Abgefragt wurden 25 Service- und Leistungsmerkmale (Items).

Alle Befragten konnten dabei bis zu zwei Gasversorger bewerten, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten Kunde waren. Die Ergebnisse wurden anschließend von den ServiceValue-Fachleuten nach wissenschaftlichen Methoden ausgewertet. Zunächst errechneten die Experten über eine vierstufige Bewertungsskala für jedes Service- und Leistungsmerkmal einen normierten Indexwert zwischen null und einhundert.

Die Durchschnittswerte sind als Leistungsprofile für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt. Außerdem legten die Experten sechs Fairness-Kategorien fest und ordneten ihnen die 25 Items zu. Zusätzlich zum Gesamturteil zeigt die Studie so die Stärken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen auf.

Die Gesamturteile ergaben sich jeweils aus den sechs zu gleichen Teilen gewerteten Kategoriewerten. Ein „Gut“ erhielten Unternehmen mit überdurchschnittlich guter Bewertung. Mit „Sehr Gut“ wurden Anbieter ausgezeichnet, die zudem über dem Schnitt der „Guten“ liegen. Die jeweiligen Kundenbindungswerte der einzelnen Kriterien wurden im Rahmen einer Relevanzanalyse separat ermittelt.

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Methodik Goldsparplan

Der Sparplantest soll einen ersten Überblick über die Stärken der Anbieter geben. Mittlerweile werden dabei mehr als 40 Edelmetallhändler abgefragt, die in Deutschland aktiv sind. Dieses Jahr war der Stichtag der Erhebung der 31. März. Das Deutsche Finanz- Service Institut (DFSI) aus Köln hat dabei im Auftrag von FOCUS MONEY den seit Jahren weiterentwickelten Fragenkatalog den in Deutschland aktiven Edelmetallhändlern zukommen lassen. Dabei geht es bei den angebotenen Sparplänen insbesondere um die Vorteilhaftigkeit für die Kunden. Dies zu prüfen und mit Stichproben die Richtigkeit der Händlerangaben zu bestätigen, hat sich das DFSI auf die Fahnen geschrieben.

Im FOCUS MONEY-Goldsparplantest 2025 war festzustellen, dass bei nahezu allen Anbietern der Abschluss eines Edelmetallsparvertrags sowohl online und telefonisch wie auch in der Filiale (falls vorhanden) möglich war. Zudem zeigt sich die Branche insgesamt für Nachfragen zu den Produkten sehr zugänglich und kundenorientiert. Mittlerweile haben die meisten Anbieter neben Gold, dem Kerngeschäft, auch Silber, Platin und Palladium in ihre Angebotspalette gehoben.

Beim FOCUS MONEY-Goldsparplantest 2025 wurden durch das DFSI 125 Merkmale abgefragt, die punkterelevant sind. Insgesamt konnten wie im vergangenen Jahr 80,5 Punkte errungen werden. Wobei folgende Maximalpunktzahlen in den einzelnen Kategorien zu erreichen waren:

■ Vertragsgestaltung 12,75 Punkte

■ Allgemeines/Service 20 Punkte

■ Lagerung und Lieferung 28,25 Punkte

■ Preisgestaltung 19,5 Punkte

In den vier Kategorien wurden die Noten an der höchsten erreichten Punktzahl ausgerichtet. 100 Prozent bis 80 Prozent des Punkteergebnisses der dem Spitzenreiter folgenden Edelmetallhändler wurden mit der Note „Sehr Gut“ belohnt. Bei 79,99 Prozent bis 60 Prozent gab es „Gut“, bei 59,99 Prozent bis 40 Prozent „Befriedigend“ sowie danach die Noten „Ausreichend“ und „Mangelhaft“. Die Noten unter „Befriedigend“ werden jedoch in den Tabellen nicht aufgeführt, da es sich um fehlerhaft ausgefüllte Unterlagen handeln kann. Dies könnte dann wiederum zu falschen Annahmen oder Aussagen über die Seriosität des Händlers führen.

In einem abschließenden Schritt errechnete das DFSI die Gesamtbewertung aus den in den einzelnen Kategorien erreichten Ergebnissen. Dafür wurden die vier Unterkategorien aufsummiert und ebenfalls der prozentualen Einstufung unterzogen.

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Methodik Haftpflichtversicherer

Zum zehnten Mal hat ServiceValue für FOCUS MONEY Privat-Haftpflichtversicherer auf ihre Fairness hin untersucht. Für die repräsentative Online-Studie wurden 3271 Kunden zu 28 verschiedenen Service- und Leistungsmerkmalen befragt. Alle Teilnehmer durften bis zu zwei Versicherer bewerten, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten versichert waren. So kamen 3666 Urteile zustande. Zunächst errechnete das Analyseteam über eine vierstufige Skala für jedes Merkmal einen normierten Indexwert zwischen null und hundert. Die Durchschnittswerte sind als Leistungsprofile für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt.

Alle Teilnehmer durften bis zu zwei Versicherer bewerten, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten versichert waren. So kamen 3666 Urteile zustande. Zunächst errechnete das Analyseteam über eine vierstufige Skala für jedes Merkmal einen normierten Indexwert zwischen null und hundert. Die Durchschnittswerte sind als Leistungsprofile für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt.

Zusätzlich zum Gesamturteil legten die Experten fünf Fairness-Kategorien fest und ordneten ihnen die Attribute zu, um so auch die Stärken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen aufzuzeigen.

Die Kategorienoten ergaben sich aus den ungewichteten Durchschnitten der Indexwerte. Das Urteil „Fairster Privat-Haftpflichtversicherer“ resultierte aus den gleichgewichteten Ergebnissen der fünf Kategorien.

Die Gesamtnote „Gut“ bekamen Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wert. Wer über dem Durchschnitt der mit „Gut“ bewerteten lag, erhielt ein „Sehr Gut“.

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Methodik Hausratversicherer

Zum neunten Mal hat das Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen ServiceValue im Auftrag von FOCUS MONEY die Branche der Hausratversicherer auf ihre Fairness hin untersucht.

Für die Online-Studie befragten die Fachleute 3019 Versicherte zu insgesamt 24 Service-und Leistungsmerkmalen. Alle Teilnehmenden durften bis zu zwei von 38 Hausratversicherern bewerten, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten Kundin oder Kunde waren. Zunächst errechneten die Experten über eine vierstufige Skala für jedes Merkmal einen normierten Indexwert zwischen null und hundert.

Für die Online-Studie befragten die Fachleute 3019 Versicherte zu insgesamt 24 Service- und Leistungsmerkmalen. Alle Teilnehmenden durften bis zu zwei von 38 Hausratversicherern bewerten, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten Kundin oder Kunde waren. Zunächst errechneten die Experten über eine vierstufige Skala für jedes Merkmal einen normierten Indexwert zwischen null und hundert. Die Durchschnittswerte wurden als Leistungsprofile für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt. Zusätzlich zum Gesamturteil zeigte das Analyseteam die Stärken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen auf. Hierzu legten sie sechs Fairness-Kategorien fest und ordneten ihnen die 24 Attribute zu. Die ungewichteten Durchschnitte der Indexwerte ergaben die einzelnen Kategorienoten.

Das Urteil „Fairster Hausratversicherer“ errechnete sich wiederum aus den sechs Kategoriewerten, die zu gleichen Teilen in das Gesamtergebnis einflossen. Die Gesamtnote „Gut“ erhielten überdurchschnittlich bewertete Unternehmen. Versicherer, die über dem Durchschnitt aller mit „Gut“ bewerteten Mitbewerber lagen, bekamen ein „Sehr Gut“. Wie intensiv die einzelnen Parameter als Kundenbindungstreiber wirken, wurde separat anhand einer Relevanzanalyse ermittelt.

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Methodik Kfz-Versicherer

Zum inzwischen 14. Mal hat das Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen ServiceValue im Auftrag von FOCUS MONEY die Fairness der Kfz-Versicherungsbranche untersucht. Für die repräsentative Online-Erhebung wurden 3366 Kunden zu 28 Kfz-Service- und zehn Kfz-Direktversicherern befragt. Mehr als 4000 Kundenurteile über 23 konkrete Service- und Leistungsmerkmale waren die Grundlage für eine genaue Branchenbeurteilung sowie detaillierte Anbieterprofile.

Um den abstrakten Begriff der Fairness zu einer messbaren Größe zu machen, gab das ServiceValue-Expertenteam den Studienteilnehmern eine vierstufige Bewertungsskala vor. Auf Basis der Antworten errechneten sie dann für jedes Service- und Leistungsmerkmal einen normierten Indexwert. Die detaillierten Leistungsprofile der einzelnen Versicherer lassen sich im Vergleich zum Gesamtmarkt betrachten. Jedes Service- und Leistungsmerkmal wurde einer von sechs Fairness-Teilkategorien zugeordnet. Die ungewichteten Durchschnitte der einzelnen Indexwerte ergaben die Urteile für die jeweilige Kategorie.

Das Gesamturteil „Fairster Kfz-Versicherer“ wiederum basiert auf der Zusammenschau aller sechs Kategoriewerte. Das Urteil „Gut“ erhielten alle Unternehmen, die einen überdurchschnittlichen Wert erzielen konnten. Das Prädikat „Sehr Gut“ wurde an Versicherer verliehen, die zusätzlich über dem Durchschnitt der „Guten“ lagen. Die Rankings wurden innerhalb der Auszeichnungsklassen alphabetisch sortiert.

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Methodik GKV Krankenkassentest

Die Bewertung der Finanzstärke der Kassen basiert zu 50 Prozent auf dem Finanzstärke-Test von FOCUS MONEY vom August 2024 (Heft 34/2024), für den vom DFSI bei allen Kassen Daten angefragt wurden. Von 50 Wettbewerbern lagen für den aktuellen FOCUS MONEY-Kassentest verwertbare Daten vor.

Bewertet wurden dabei im Finanzstärke-Test (mit unterschiedlichem Gewicht) Liquidität, Verwaltungskosten, Nettovermögen, Verwaltungskosten-Deckungsbeitrag, die Entwicklung der Mitgliederzahl sowie die Finanztransparenz (unter anderem Veröffentlichung von Geschäftsberichten im Internet).

Die übrigen 50 Prozent der Punkte ergeben sich aus dem aktuellen Zusatzbeitrag und dessen Verhältnis zum günstigsten für alle verfügbaren Beitragssatz.

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Methodik Kreditkarten

Für den Kreditkarten-Test fragte das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) in Köln im Auftrag von FOCUS MONEY bei insgesamt 64 bundesweit agierenden Banken und Kartenausgebern Daten zu Debit-Karten, Prepaid-Karten, Charge-Karten und Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion sowie Gold-Karten ab. 22 Unternehmen lieferten schließlich – abhängig von der jeweiligen Kartenart – Angaben zu maximal fünf Kategorien. Um in die Kategorie „Gold-Karte“ eingestuft zu werden, mussten zwei der drei folgenden Bedingungen erfüllt werden: Reiserücktrittsversicherung und/oder Reiseabbruchversicherung, Auslands-krankenversicherung, Kfz-Schutzbrief. Bewertet wurden dabei von den Fachleuten des DFSI insgesamt acht Kategorien, die – entsprechend ihrer Vorteilhaftigkeit aus Verbrauchersicht – mit unterschiedlicher Gewichtung in das Gesamtergebnis des Tests einflossen.

In der Kategorie „Allgemeine Vertragsgestaltung“ wurden bis zu 19 Merkmale abgefragt, welche dem Grundverständnis der jeweiligen Kreditkarten dienen. Dazu gehörten beispielsweise die Frage nach der Kartenart, die Möglichkeit der Antragstellung, die Notwendigkeit eines Girokontos beim herausgebenden Institut, der Anspruch auf Einlagensicherung sowie Optionen zur Begleichung der Abrechnung. In der Kategorie „Tages- und Wochenlimit“ wurden unter bis zu sieben bewerteten Parametern beispielsweise Limits bei Kartentransaktionen oder Limits bei Geldabhebungen erfasst. Zusätzlich wurden bei Prepaid-Karten auch die beiden Parameter Auflade- und Guthabenlimit betrachtet.

Bei den „Sicherheitsmerkmalen“ wurden bis zu 13 Merkmale unter die Lupe genommen, wie etwa Hochprägung, Prüfziffer, Hologramm oder Haftungsgrenze bei unverschuldetem Missbrauch. Die Kategorie „Kartengrundgebühren“ umfasste insgesamt 20 Merkmale. Ausgewertet wurden Daten zur Kartengebühr im ersten Jahr bzw. in den Folgejahren, zum Erhalt einer Zusatzkarte/Partnerkarte, zu den Gebühren bei Verlust der PIN, der Zugangsdaten oder bei einem Kartenverlust.

In der Kategorie „Gebühren für Überweisungen/Einsatzentgelte“ flossen insgesamt 16 Merkmale in die Bewertung ein, wie etwa Überweisungen vom Kartenkonto, Auslandsüberweisungen, Rückbuchungen von Transaktionen sowie Gebühren für Bargeldabhebungen im Inland bzw. Ausland. Unter „Serviceleistungen“ wurden aus insgesamt 24 abgefragten Parametern beispielsweise der Erhalt von Kontoauszügen online/am Automaten/per Post, Transaktionsdetails, eine 24/7-Servicehotline, das Zahlen via Apple Pay oder Google Pay sowie diverse Concierge-Dienstleistungen berücksichtigt.

Im Bereich „Inkludierte Versicherungsleistungen“ wurden insgesamt zehn unterschiedliche Versicherungsprodukte untersucht. Dafür wurden insgesamt 39 Merkmale bewertet. Betrachtet wurden unter anderem die Reisekrankenversicherung, Reiserücktritt und Reiseabbruch, Einkaufsversicherung sowie Mietwagen(voll)kaskoversicherung. In den Kategorien „Debit-Karten“, „Prepaid-Karten“ sowie „Karten mit und ohne Teilzahlungsfunktion“ wurde lediglich das Vorhandensein einer Versicherungsleistung bewertet, nicht aber die Ausgestaltung dieser Leistungen.

Unter „Rabatte und weitere Zusatzleistungen“ wurden bis zu 16 Parameter untersucht, darunter Rabatte bei Hotels, Mietwagen oder Reisen, Valet-Park-Service an Flughäfen, Zugang zu Airport-Lounges oder Bonuspunktesysteme. In den Kategorien „Debit-Karten“, „Prepaid-Karten“ sowie „Karten mit und ohne Teilzahlungsfunktion“ wurde lediglich bewertet, ob es überhaupt Rabatte bei der Buchung von Hotels, Mietwagen und Reisen gibt. Nicht ins Kalkül gezogen wurde die Ausgestaltung dieser Leistungen.

Für die Gesamtbewertung wurden die jeweiligen Ergebnisse in den Teilbereichen des Tests addiert und ins Verhältnis zur maximal erreichbaren Punktzahl gesetzt. Die Bewertung „Hervorragend“ ging dabei an Angebote, deren Punktzahl im Bereich der obersten zehn Prozent zwischen null und dem höchsten erzielten Wert lag. Die Note „Sehr Gut“ ging an die darunterliegenden zehn Prozent auf der Punkteskala. Die übrigen Bewertungen („Gut“, „Befriedigend“, „Ausreichend“, „Mangelhaft“) erfolgten in 20-Prozent-Schritten.

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Methodik Massivhäuser

Zum zwölften Mal hat ServiceValue für FOCUS MONEY die Fairness von Massivhausanbietern untersucht. Dazu baten die Experten 1654 Kunden in einer Online-Befragung um ihre erfahrungsbasierten Urteile. So wurden anhand einer vierstufigen Bewertungsskala 19 Anbieter hinsichtlich 34 Service- und Leistungsmerkmalen bewertet.

Aus den abgegebenen Urteilen errechneten die Analysten für alle Merkmale normierte Indexwerte zwischen null und hundert. Zusätzlich legten sie sechs Fairness-Kategorien fest und ordneten ihnen die Attribute zu, sodass die Leistungen der Unternehmen in verschiedenen Disziplinen deutlich werden. Die Leistungsprofile stellen die Mittelwerte der Anbieter auf der Bewertungsskala dar.

Das Urteil „Gut“ erhielten Anbieter mit überdurchschnittlicher Bewertung. Für Werte über dem Durchschnitt der mit „Gut“ Beurteilten gab es ein „Sehr Gut“.

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Methodik Ratenkredite

Für FOCUS MONEY fragte das DFSI bei 40 bundesweit agierenden Online- und Filialbanken sowie Versicherungen Daten zu Krediten für Privatpersonen/Selbstständige ohne Verwendungseinschränkung ab. Institute, welche nur bestimmten Personengruppen offenstehen (etwa Ärzte/Apotheker, Beschäftigte im kirchlichen Raum usw.), blieben bei der Betrachtung unberücksichtigt. Ausnahme: die ABK Allgemeine Beamten Bank (ABK Bank), bei der neben Beamten auch Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie Mitarbeiter früherer Staatsbetriebe wie der Deutschen Telekom und Angestellte im öffentlichen Umfeld (zum Beispiel Versorger) Kunde sein können. In die Testwertung flossen Angaben von 23 Finanzdienstleistern zu 27 Kreditprodukten mit bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Zinsen ein. Dabei vergab das DFSI, abgestuft nach der Vorteilhaftigkeit für Kunden, Punkte in den folgenden Bereichen:

1. KUNDENGRUPPEN: Zunächst wurden elf Merkmale abgefragt, die die Frage beantworten, wer überhaupt einen Kredit beantragen kann, etwa

■ die Anzahl vorgegebener Berufsgruppen (u. a. Angestellte, Selbstständige), denen ein Kredit gewährt werden kann

■ die nachweispflichtige Mindestbeschäftigungsdauer des Antragstellers

■ ob auch der Partner zwingend als Kreditnehmer mit eingetragen werden muss.

Insgesamt konnten dabei maximal 120 Punkte erzielt werden.

2. PRODUKMERKMALE:Zu den insgesamt mehr als 41 bewerteten Kriterien zählten beispielsweise:

■ Mindest- bzw. Maximalsumme des Kredits

■ die Möglichkeit der nachträglichen Aufstockung des Darlehens

■ Sondertilgungsmöglichkeiten

■ Widerrufsfristen

■ Möglichkeiten, die Rückzahlrate zu erhöhen, zu reduzieren oder gestundet zu bekommen

■ die Besicherung des Kredits (etwa eine obligatorische Lohnabtretung).

Insgesamt vergab das DFSI in diesem Bereich bis zu 380 Punkte.

3. ZINSSÄTZE, KOSTEN UND GEBÜHREN: Im umfangreichsten Block der Bewertung wurden knapp 50 Merkmale rund um die Themen Zinssätze, Gebühren und sonstige Kosten im Zusammenhang mit einem Kredit untersucht. Dazu gehörten etwa:

■ der Effektivzinssatz, wobei immer der jeweils niedrigste Zinssatz im Vergleich als Referenzwert diente. Im Test wurden stets die Zinssätze bei bester, mittlerer und schlechtester Bonit.t betrachtet sowie der sogenannte Zwei-Drittel-Zins (Zinssatz, zu dem zwei Drittel der Kunden den jeweiligen Kredit bekommen), abhängig von Laufzeit, Kreditsumme und der Tatsache, ob eine Restschuldversicherung abgeschlossen wird

■ Höhe des gebundenen Sollzinssatzes

■ Sollzinssatz mit/ohne Restschuldversicherung

■ Gebühren für Abschluss, Bearbeitung und Kontoführung

■ die Kosten für die Aufstockung der Kreditsumme und die Ratenveränderung.

Im besten Fall konnten Anbieter von Ratenkrediten dabei 350 Punkte erreichen.

4. RESTSCHULDVERSICHERUNG PRODUKTMERKMALE UND KOSTEN: In diesem Teilbereich der Analyse werteten die Experten des DFSI essenzielle Merkmale zu den Leistungen, Prämien und Zahlungsweisen solcher Policen aus. Abgefragt wurden beispielsweise:

■ über die Police versicherbare Risiken

■ von der Bonität abhängige Kosten einer Versicherung.

Maximal erreichbar waren in diesem Bereich 150 Punkte.

GESAMTBEWERTUNG: Für die Gesamtwertung wurden die Punkte aus den einzelnen Bereichen addiert. Die Skala reicht dabei von „Hervorragend“ bis „Mangelhaft“. Die höchste Wertung wurde vergeben, wenn die Gesamtpunktzahl maximal zehn Prozent von der des besten Anbieters abwich. Ein „Sehr Gut“ bekamen hingegen jene Kredite zugesprochen, deren Punktzahl zehn bis 20 Prozent unter dem höchsten erzielten Wert lag.

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Methodik Rechtsschutzversicherer

Zum zehnten Mal hat das Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen ServiceValue im Auftrag von FOCUS MONEY bekannte Rechtsschutzversicherer auf ihre „Fairness“ hin untersucht. Für die repräsentative Online-Studie befragten die Fachleute 2359 Versicherte zu 29 Service- und Leistungsmerkmalen. Jeder Teilnehmer durfte bis zu zwei Rechtsschutzversicherer bewerten, bei denen er in den vergangenen zwölf Monaten Kunde war. Die Befragten gaben 2774 Urteile ab. Anschließend werteten die Experten die Daten aus. Zunächst errechneten sie über eine vierstufige Skala für jedes Merkmal einen normierten Indexwert.

Die Durchschnittswerte sind als Leistungsprofile für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt. Zusätzlich haben die Analysten die Stärken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen ausgewertet. Hierzu legten sie fünf Fairness-Kategorien fest und ordneten ihnen die 29 Attribute zu. Die Durchschnitte der Indexwerte ergaben die Teilnoten. Die Gesamtnote „Gut“ erhielten jene Anbieter, die einen überdurchschnittlichen Wert erzielten. Wer wiederum über dem Durchschnitt der „Guten“ lag, wurde mit „Sehr Gut“ ausgezeichnet.

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Methodik Rechtsschutzversicherung

Für den Preis-Leistungs-Check von Rechtsschutzpolicen unter- suchte das DFSI Deutsches Finanz-Service Institut die aktuellen Tarifdaten der Versicherungsunternehmen. Die Anbieter wurden angeschrieben und gebeten, den umfangreichen Fragenkatalog zu beantworten sowie Angaben zu ihren gehobenen Rechtsschutztarifen mit einer Selbstbeteiligung (SB-Stufen: keine Selbstbeteiligung, 150 Euro, 300 Euro, 500 Euro) bis maximal 500 Euro zu machen. Reine Mediationstarife oder solche Tarife, die keine außergerichtlichen Leistungen erbringen, wurden nicht berücksichtigt.

Den Fragebogen komplett ausgefüllt und zurückgesandt haben dieses Jahr 20 Gesellschaften mit insgesamt 45 unter- schiedlichen Tarifvarianten. Veröffentlicht wird die jeweils beste Tarifvariante je Selbstbeteiligungsstufe. Leistungstest Bewertet werden 35 Einzelkriterien – dazu zählen die allgemeinen Merkmale (Auswertung Tarifbedingungen, AVB) sowie angebotene Serviceleistungen.

Dabei wird etwa abgefragt:

Welche maximale Deckungssumme wird je Rechtsschutzfall versichert? Welche Wartezeiten gelten? Kann der Versicherte den Anwalt frei wählen? Wird eine 24-h-Schadenshotline an- geboten? Gibt es Online-Rechtsberatung?

Darüber hinaus werden zehn weitere Merkmale von Tarifleistungen in Bezug auf arbeitsrechtliche und zivilrechtliche Streitigkeiten in die Bewertung einbezogen. Wichtige Fragen sind hier:

Gibt es für Kunden eine Beitragsfreistellung im Fall der Arbeitslosigkeit? Werden Kosten für eine Erstberatung bei familien- beziehungsweise erbrechtlichen Streitfällen von der Versicherung übernommen?

Daneben stellt das DFSI weitere 34 Merkmale auf den Prüf- stand. Dabei werden zusätzliche Rechtsgebiete analysiert und bewertet. Wichtige Punkte, die in das Ergebnis einfließen, sind etwa: Übernimmt die Versicherung auch Kosten bei Ordnungswidrigkeiten oder bei verkehrsrechtlichen Streitigkeiten? Wird eine Kaution gestellt – und wenn ja, in welcher Höhe? Sind strafrechtliche Verfahren, Internet-Rechtsangelegenheiten oder datenschutzrechtliche Streitigkeiten von den Kosten gedeckt? Die in all diesen Bereichen erreichten Punkte werden für das Ergebnis des Leistungstests summiert.

Preistest: Für die Preisbewertung wird ein Musterfall herangezogen. Dazu werden die Jahresprämien in den jeweiligen Selbstbehaltstufen (keine Selbstbetei- ligung (SB) bis hin zu maximal 500 Euro SB) für eine Familie mit zwei Kindern in den Städten Berlin, Hamburg, Köln und München abgefragt und ins Verhältnis zur jeweils günstigsten Prämie gesetzt. Für die Höchstpunktzahl wird die günstigste Prämie jeweils fiktiv um zehn Prozent erhöht. Grundlagen sind zudem:

Es besteht keine Vorversicherung, die Prämien werden jährlich bezahlt, bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr. Für Premium- und Komfort-Tarife: Um als Premium-Tarif zu gelten, müssen mindestens vier der folgenden sechs Punkte erfüllt sein: unbegrenzte Deckungssummen für Deutschland und die Europäische Union; weltweite Deckungssummen von mindestens 500.000 Euro; Eltern der Versicherungsnehmer, die mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft leben, sind mitversichert; mindestens zwölf Monate Beitragsfreistellung bei Arbeitslosigkeit; Kostenübernahme für eine Patientenvorsorgeverfügung für mindestens 1.000 Euro; verwaltungsrechtliche Widerspruchsverfahren sind mitversichert.

Gesamtbewertung: In die Gesamtnote fließt die Leistungsnote mit 70 Prozent und die Preisnote mit 30 Prozent Gewicht ein. In jeder Selbstbeteiligungskategorie (ohne, mit bis zu 150 Euro, 300 Euro und 500 Euro SB) werden danach jeweils separate Rankings erstellt – nochmals unterteilt in Premium- und Komfort-Tarife. Je nach erreichter Punktzahl werden dazu Noten und Bewertungen vergeben. Diese reichen von „Hervorragend“ bis „Mangelhaft“. Die Bestnote „Hervorragend“ erhält, wer mit seiner Punktzahl im Bereich der obersten zehn Prozent zwischen null und dem höchsten von einem Anbieter erzielten Wert liegt. Die Note „Sehr Gut“ geht an die darunterliegenden zehn Prozent auf der Punkteskala. Die übrigen Bewertungen („Gut“, „Befriedigend“, „Ausreichend“, „Mangelhaft“) erfolgen dann jeweils in 20-Prozent-Schritten.

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Methodik Reisekrankenversicherer

Zum mittlerweile neunten Mal haben FOCUS MONEY und das Kölner Beratungsunternehmen ServiceValue die Fairness von 33 Reisekranken und 21 Reiserücktrittsversicherern untersucht. Für die Studien wurden 2478 (Reisekrankenschutz) und 1702 Kunden (Reiserücktritt) online befragt. Sie konnten jeweils bis zu zwei Anbieter bewerten, bei denen sie in den letzten 36 Monaten versichert waren. Um die Fairness messbar zu machen, wurden jeweils 23 einzelne Fairness-Attribute definiert. Für jedes dieser Service- und Leistungsmerkmale wurde dann über eine vierstufige Bewertungsskala ein normierter Indexwert zwischen null und hundert errechnet. Die Leistungsprofile sind für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt.

Zusätzlich arbeitete das Analyseteam die Stärken und Schwächen der Versicherer in verschiedenen Disziplinen heraus. Hierzu definierten sie fünf Fairness-Kategorien und ordneten ihnen die entsprechenden Service- und Leistungsmerkmale zu. Für jede dieser Kategorien wurde dann aus dem ungewichteten Durchschnitt der Indexwerte eine Kategorienote ermittelt.

Die Gesamturteile „Fairster Reisekrankenversicherer“ und „Fairster Reiserücktrittsversicherer“ ergaben sich aus den fünf Kategoriewerten, die zu gleichen Teilen in die Gesamtergebnisse einflossen. Ein „Gut“ erhielten alle Versicherer mit überdurchschnittlicher Bewertung, ein „Sehr Gut“ alle Anbieter, die besser als der Mittelwert der „Guten“ abschnitten. Der Einfluss der einzelnen Parameter auf die Kundenbindung wurde separat analysiert.

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Methodik Reiserücktrittversicherer

Zum mittlerweile neunten Mal haben FOCUS MONEY und das Kölner Beratungsunternehmen ServiceValue die Fairness von 33 Reisekrankenund 21 Reiserücktrittsversicherern untersucht. Für die Studien wurden 2478 (Reisekrankenschutz) und 1702 Kunden (Reiserücktritt) online befragt. Sie konnten jeweils bis zu zwei Anbieter bewerten, bei denen sie in den letzten 36 Monaten versichert waren. Um die Fairness messbar zu machen, wurden jeweils 23 einzelne Fairness-Attribute definiert. Für jedes dieser Service- und Leistungsmerkmale wurde dann über eine vierstufige Bewertungsskala ein normierter Indexwert zwischen null und hundert errechnet. Die Leistungsprofile sind für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt.

Zusätzlich arbeitete das Analyseteam die Stärken und Schwächen der Versicherer in verschiedenen Disziplinen heraus. Hierzu definierten sie fünf Fairness-Kategorien und ordneten ihnen die entsprechenden Service- und Leistungsmerkmale zu. Für jede dieser Kategorien wurde dann aus dem ungewichteten Durchschnitt der Indexwerte eine Kategorienote ermittelt.

Die Gesamturteile „Fairster Reisekrankenversicherer“ und „Fairster Reiserücktrittsversicherer“ ergaben sich aus den fünf Kategoriewerten, die zu gleichen Teilen in die Gesamtergebnisse einflossen. Ein „Gut“ erhielten alle Versicherer mit überdurchschnittlicher Bewertung, ein „Sehr Gut“ alle Anbieter, die besser als der Mittelwert der „Guten“ abschnitten. Der Einfluss der einzelnen Parameter auf die Kundenbindung wurde separat analysiert.

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Methodik Risikolebensversicherung

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) in Köln hat für FOCUS MONEY die aktuell am Markt befindlichen Risikolebensversicherungspolicen (RLV) für fünf Berufsgruppen mit insgesamt zehn Berufsbildern einer eingehenden Analyse und Bewertung unterzogen. Dies soll einen möglichst breiten Marktüberblick ermöglichen und allen Interessenten erste Anhaltspunkte für ihren individuellen Risikoschutz geben. Deshalb erfragte das DFSI zahlreiche für die RLV- Absicherung relevante Tarifdetails bei den Assekuranzen. Komplett ausgefüllt und zurückgesandt haben den Fragebogen 25 Gesellschaften mit 37 Tarifen. Bewertet werden rund 40 Leistungsmerkmale. Darunter fallen die für alle gültigen Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) und Sonderklauseln für die jeweilige Berufsgruppe.

Das DFSI prüft aber nicht nur den Inhalt der Klauseln, sondern achtet auch insbesondere darauf, dass diese fair und kundenfreundlich gestaltet sind. Für jede positive Regelung verteilen die Experten – abhängig von der Vorteilhaftigkeit – einen viertel, einen halben, einen oder zwei Punkte. Müssen Versicherer bei Fragen passen, gibt es dafür keine Punkte. Die Bewertung der Leistungsmerkmale ergibt sich schließlich aus der für das Bedingungswerk konkret vergebenen Punktzahl im Verhältnis zur bestmöglichen Punktzahl des jeweiligen Berufsbilds. Auch für die Bewertung der Prämien werden sowohl beim Brutto- als auch beim Nettobeitrag die konkreten Summen stets separat betrachtet, ins Verhältnis zur jeweils günstigsten Prämie gesetzt und der prozentuale Wert mit der entsprechenden Note versehen.

Dabei wird der maximal mögliche Bruttobeitrag vom DFSI mit 40 Prozent, der tatsächlich zu zahlende Nettobeitrag hingegen mit 60 Prozent in der Beitragsnote gewichtet. Die jeweilige Bonität des Versicherers bildet die dritte Komponente. Denn in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass einige Anbieter wegen geringerer Kapitalerträge die zunächst verlangten Nettobeiträge anheben mussten. Erst beim kalkulatorischen Bruttobeitrag wäre aber Schluss mit möglichen Erhöhungen. Die konkrete Bonität bemisst sich anhand der Urteile renommierter Ratingagenturen.

Die Gesamtbewertung schließlich setzt sich zu 50 Prozent aus den Tarifbedingungen, zu 30 Prozent aus der Beitragsgestaltung und zu 20 Prozent aus der Bonität des Anbieters zusammen. Die Bestnote „Hervorragend“ erhält, wer sich mit seiner Punktzahl im Bereich der obersten zehn Prozent zwischen null und dem höchsten von einem Anbieter erzielten Wert bewegt. Die Note „Sehr Gut“ geht an die darunterliegenden zehn Prozent. Die übrigen Bewertungen („Gut“, „Befriedigend“, „Ausreichend“, „Mangelhaft“) erfolgen jeweils in 20-Prozent-Schritten. Zwei dieser so bewerteten einzelnen Berufsbilder werden dann zu einer Berufsgruppe zusammengefasst. In den Tabellen aufgeführt sind aber jeweils nur die Gesellschaften mit den drei besten Gesamtnoten „Hervorragend“, „Sehr Gut“ und „Gut“ – jeweils separat für Service- und Direktversicherer.

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Methodik Schadenregulierer

Wie fair verhalten sich Versicherer, wenn der Ernstfall eingetreten ist und es wirklich darauf ankommt? FOCUS MONEY ist dieser Frage nachgegangen und hat in Kooperation mit dem Kölner Analyseinstitut ServiceValue insgesamt 639 Anbieter aus 19 verschiedenen Versicherungssparten auf den Prüfstand gestellt. Dazu befragten die Experten im November 2024 die Mitglieder eines Online-Panels zu deren Erfahrungen. Voraussetzung für die Studienteilnahme war, dass die Befragten bei den zu bewertenden Anbietern versichert waren und innerhalb der letzten 36 Monate einen Versicherungsfall angezeigt hatten. So kamen insgesamt 61 005 Kundenstimmen zusammen. Konkret lautete die Fragestellung: „Wie beurteilen Sie insgesamt die Regulierung des Schadens- oder Leistungsfalles seitens dieses Versicherers?“.FOCUS MONEY 3/2025 71 Für die Urteile stand eine fünfstufige Bewertungsskala zur Verfügung mit folgenden Antwortmöglichkeiten: „ausgezeichnet“, „sehr gut“, „gut“, „mittelmäßig“ und „schlecht“.

Aus dem ungewichteten Mittelwert aller Kundenurteile je Versicherungsunternehmen ergaben sich die einzelnen Sparten- Rankings. Dabei gilt: Je niedriger der so errechnete Wert ist, desto zufriedener sind die Kunden. Das Prädikat „Gut“ erhielten alle Versicherer, die einen überdurchschnittlichen Wert erzielt haben. Unternehmen, die wiederum über dem Durchschnitt der mit „Gut“ bewerteten Anbieter lagen, erhielten die Auszeichnung „Sehr Gut“. Versicherer, die Produkte aus unterschiedlichen Sparten anbieten, wurden für jede dieser Sparten einzeln bewertet.

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Methodik Sterbegeldversicherer

Zum zweiten Mal hat das Analyse- und Beratungshaus ServiceValue im Auftrag von FOCUS MONEY die Fair - ness von 21 Sterbegeldversicherern untersucht. In einer breit angelegten Online-Studie wurden 1573 Kunden gebeten, ihre Urteile zu Anbietern abzugeben, bei denen sie in den letzten 36 Monaten eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen haben. Um den abstrakten Begriff der Fairness messbar zu machen, wurde das Thema auf 14 verschiedene Service- und Leistungsmerkmale (Items) her- untergebrochen, die wiederum vier vordefinierten Fairness-Kategorien zugeordnet wurden. Zur Bewertung der einzelnen Items stand den Stu- dienteilnehmern eine vierstufige Be- wertungsskala zur Verfügung.

Auf Basis der abgegebenen Kun- denurteile berechnete das Analyse- Team anschließend für alle Merkma- le normierte Indexwerte zwischen null und einhundert. Diese Indexwer- te bildeten zu jeweils gleichen Tei- len das Ergebnis der Anbieter in den entsprechenden Kategorien. Das Ur- teil „Fairster Sterbegeldversicherer“ folgte aus diesen Kategoriewerten, die paritätisch in das Gesamtergeb- nis einflossen. Anbieter mit überdurchschnittlich gutem Wert erhielten die Note „Gut“. Anbieter, die über dem Durchschnitt dieser Gruppe lagen, wurden mit „Sehr Gut“ ausgezeichnet. Anhand der vier Fairness-Kategorien wurden zusätzlich zum Gesamturteil die Stär- ken und Schwächen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen heraus- gearbeitet. Die Durchschnittswerte können als Leistungsprofile für je- den Anbieter im Vergleich zum Gesamtmarkt gezeigt werden. Darüber hinaus wurden die jeweiligen Kundenbindungswerte der einzelnen Parameter im Rahmen einer Relevanzanalyse separat von ServiceValue ermittelt.

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Methodik Steuerberater

Im FOCUS MONEY-Test mussten die Steuerberater ihr Können unter Beweis stellen. Ein umfangreicher Fragebogen mit kniffligen Fachfragen floss in die Analyse ein um unter den bundesweit mehr als 104 845 Steuerexperten kompetente Berater zu finden, hat FOCUS MONEY gemeinsam mit Projektleiter Ulf Hausmann und Betriebsprüfern einen Test initiiert.

Zum 20. Mal in Folge hat der wissenschaftliche Leiter Ulf Hausmann in einer empirischen Erhebung die Kompetenz und Spezialisierung von Steuerberatern auf den Prüfstand gestellt. Neben der Qualifikation der Berater und Mitarbeiter interessierte die Experten auch die regelmäßige Fortbildung. Im FOCUS MONEY-Test war zudem das Know-how der Steuerprofis in Sachen Spezialisierung und Branchenkenntnis gefragt. Des Weiteren wollten die Tester wissen, ob die Berater ihren Mandanten Finanzplanung, Controlling und Kostenrechnung als Instrumente der Unternehmenssteuerung anbieten. Wichtig war den Testern außerdem die Umsatzentwicklung der letzten Jahre. Punkte gab es auch, wenn die Kanzlei über ein ISO-9000-Qualitätssiegel verfügte. Darüber hinaus wurden die Nutzung digitaler Kommunikationswege und der Einsatz von KI abgefragt und bewertet. Die Auswertung beruht auf Eigenangaben der Kanzleien. Zusätzlich zu den Fragen des Projektleiters stellten die Betriebsprüfer noch 22 knifflige Fachfragen zu steuerlichen Details. Die Ergebnisse der Fachfragen machen 60 Prozent des Gesamtergebnisses aus.

Bei der Auswertung wurde unterschieden, ob es sich um eine kleine, eine mittelgroße oder eine große Kanzlei handelt – abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter am jeweiligen Standort. Als klein galt eine Kanzlei mit bis zu 13 Mitarbeitern, als mittelgroß eine Kanzlei mit 14 bis 28 Mitarbeitern und als groß eine Kanzlei mit 29 und mehr Mitarbeitern. Im Test konnten die Kanzleien eine Gesamtpunktzahl von maximal 67 Punkten erreichen: in Abschnitt I in Teil A „Kanzleistruktur“ acht Punkte, in Teil B „Branchenspezialisierung“ fünf Punkte, in Teil C „Fachliche Spezialisierung“ zwei Punkte, in Abschnitt II „Fachliche Qualifikation und Fortbildung“ maximal fünf Punkte, in Abschnitt III „Rechnungswesen und betriebswirtschaftliche Beratung“ vier Punkte, in Abschnitt IV „Personalführung und Fehler“ elf Punkte und in Abschnitt V „Mandanten“ fünf Punkte, in Abschnitt VI „KI und Digitalisierung“ fünf Punkte. 22 Punkte konnten in Abschnitt VII „Fachfragen“ erreicht werden. Die Daten wurden anonym ausgewertet. Die Umfrage wurde vom 28. Februar bis zum 26. März 2025 durchgeführt. Knapp 13 000 Steuerkanzleien wurden per E-Mail angeschrieben. Zudem wurde auf die Umfrage im Print-Magazin FOCUS MONEY sowie auf den Internetseiten von FOCUS ¬ MONEY unter www.focus.de/steuerberater hingewiesen. Die Auswertung berücksichtigt nur Kanzleien, die an der Umfrage teilgenommen haben, und ist nicht repräsentativ. Bei der Auswertung wurde von einer Branchen-/Fachspezialisierung ausgegangen, wenn die Kanzlei mindestens 15/10 Prozent ihres Gesamtumsatzes in diesem Bereich erzielte.

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Methodik Stromversorger

Exklusiv für FOCUS MONEY hat das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista in Hamburg nunmehr bereits zum neunten Mal mit dem aktuellen „Energie-Atlas 2025“ Deutschlands beste Stromversorger herausgefiltert. Bei der Analyse wird die Liste der Top-Stromversorger nicht auf Regionen im Bundesgebiet limitiert, sondern als übergreifende Top 200 in Deutschland ausgewiesen. Zusätzlich zur Deutschlandliste erhält jedes Bundesland eine eigene Top-Liste in die nur Bewertungen von Einwohnern des jeweiligen Bundeslandes (Top 5 für die Stadtstaaten in Deutschland und das Saarland als kleinstes Flächenland, Top 10 hingegen für alle anderen Bundesländer) einfließen. Wichtig zu wissen in diesem Kontext! Seitens Statista gab es in der Umfrage keine Vorauswahl der zu kommentierenden Stromanbieter. Dementsprechend fließen Bewertungen für sämtliche deutsche Stromversorger in die Untersuchung ein.

Für die Untersuchung erfassten die Fachleute von Statista zwischen dem 16. September 2024 und dem 18. Oktober 2024 die Bewertungen von insgesamt mehr als 10 000 Stromkunden in Deutschland zu den eigenen, vorherigen respektive bekannten Stromversorgern. Der Online-Fragebogen fokussierte sich dabei auf die Bewertung der Kriterien „Präsenz/ Kommunikation“, „Tarif“ und „Nachhaltigkeit“ und die „Generelle Zufriedenheit“ mit dem Energieversorger sowie die „Weiterempfehlungsbereitschaft“ innerhalb des eigenen sozialen Umfelds. In jeder Kategorie konnte ein Stromversorger maximal 100 Punkte erreichen. Anhand eines Scoring-Modells wurden die einzelnen Punktzahlen miteinander verrechnet und zu einem Gesamtscore summiert. So wurde bewertet: Innerhalb der Teildisziplin „Kundenbewertung“ wurde die Qualität des Tarifs vom Statista-Team am höchsten gewichtet.

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Methodik Unfallversicherer

Im Auftrag von FOCUS MONEY hat ServiceValue die Fairness von Unfallversicherern untersucht. Hierzu haben die Experten in einer Onlinestudie mehr als 3500 Kundenurteile eingeholt und ausgewertet. Zunächst wurden 31 Service- und Leistungsmerkmale abgefragt. Dann wurde über eine vierstufige Bewertungsskala für jedes Merkmal ein normierter Indexwert zwischen null und hundert errechnet. Die Durchschnittswerte sind als Leistungsprofile für jeden Versicherer im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt. Die einzelnen ltems wurden sechs Fairness-Kategorien zugeordnet, sodass auch die Leistungen der Anbieter in verschiedenen Disziplinen sichtbar wurden.

Das Urteil „Fairster Unfallversicherer“ ergab sich zu gleichen Teilen aus den sechs Kategoriewerten, die wiederum auf den jeweiligen Bewertungen der Items basierten. Das Urteil „Gut“ erhielten Anbieter mit überdurchschnittlicher Bewertung. Für Werte über dem Durchschnitt der mit „Gut“ Beurteilten gab es ein „Sehr Gut“.

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Methodik Vermögensverwalter

Der Fragebogen: Alle Testpersonen beantworteten nach jedem Beratungsgespräch einen standardisierten Fragebogen. Damit konnte das IVA feststellen, inwieweit der Berater wichtige Punkte eigenständig angesprochen hat. Wurde zum Beispiel nach dem Risikotyp des potenziellen Neukunden gefragt oder nach seinen Anlagezielen und seinem Anlagehorizont? Wurden auch die Erfahrungen und Kenntnisse in Bezug auf Wertpapiere, die sonstige Vermögenssituation und die steuerliche Situation thematisiert? Darüber hinaus war es das Ziel herauszufinden, ob der Berater den Anlagevorschlag von sich aus näher erklärt oder sogar mehr als ein Angebot gemacht hat und ob auch die Themen „Kosten“ und „Verlustrisiken“ angesprochen wurden. Außerdem sollten die Testpersonen angeben, ob ihnen etwas besonders positiv oder negativ aufgefallen ist, und folgende Frage beantworten: Würden Sie vor dem Hintergrund der Gespräche eine größere Summe Ihres Geldes bei dieser Bank bzw. diesem Vermögensverwalter tatsächlich investieren? Das Wirtschafts- und Finanzmagazin FOCUS MONEY und der Nachrichtensender ntv haben das unabhängige Institut für Vermögensaufbau (IVA) auch 2024 damit beauftragt, die Beratungsqualität für vermögende Kunden hierzulande umfassend zu analysieren.

Fachliche Unterstützung gab es dabei erneut von Steuerberater Manfred Speidel aus München. Zu den Testkandidaten gehörten führende Vermögensverwalter in großen deutschen Metropolregionen und solche, die aus fachlichen Gründen von besonderem Interesse waren. Zusätzlich wurden „Wildcards“ für Vermögensverwalter außerhalb dieser Ballungszentren vergeben.

Der Testfall: Die Beratungsgespräche wurden von Mitte Mai bis Mitte Juli 2024 durchgeführt. Als Testpersonen hat das IVA fünf verschiedene Personen mit sehr ähnlichen Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen und Anlagezielen losgeschickt. Die Testfälle waren dabei inhaltlich so ausgestaltet und an die reale Lebenssituation der Testpersonen angepasst, dass deren Auftreten möglichst authentisch wirkte. Die Tester machten folgende Angaben:

■ Es existiert ein frei verfügbares liquides Vermögen in Höhe von 1,35 Millionen Euro, das versteuert ist und deshalb sofort vollständig investiert werden kann.

■ Es wird eine Vermögensverwaltung gewünscht.

■ Auf der Ebene notwendiger Versicherun- gen sind bereits alle Bedarfe gedeckt.

■ Die finanzielle Situation ist so, dass das Geld auf absehbare Zeit nicht benötigt wird.

Die Unterlagen: Grundlage für alle Auswertungen waren die schriftlichen Unterlagen, welche die Testpersonen in physischer und/oder elektronischer Form erhalten hatten. Zusätzlich nutzte das IVA die Angaben im Fragebogen. Die Unterlagen und Informationen galten allerdings nur dann als „auswertbar“, wenn mindestens die folgenden drei Fragen ausreichend beantwortet werden konnten: In welche Anlageklassen wird das Geld investiert? Mit welchen Produkten wird in die Anlageklassen investiert? Was kostet die vorgeschlagene Lösung initial bzw. jährlich? Bei Unklarheiten fragte das IVA zunächst bei der Testperson nach. Kam es hier zu keinem Ergebnis, fragte die Testperson gezielt beim jeweiligen Vermögensverwalter nach. Mit einer Ausnahme konnte so in allen Fällen ein im obigen Sinn vollständiger Anlagevorschlag generiert werden. Ein direkter Kontakt eines IVA-Mitarbeiters zu einem Anbieter fand zu keinem Zeitpunkt des Tests statt. Im Zweifelsfall galt stets das Verständnis der Testperson.

Die Auswertung: Das IVA bewertete die Unterlagen anhand von acht Dimensionen (siehe Kasten unten), in denen die getesteten Anbieter jeweils Punkte sammeln konnten – vorausgesetzt, das Merkmal war positiv ausgeprägt. Auf diese Weise wurde für jede Bewertungsdimension eine feste Punktzahl ermittelt. Um das Verständnis zu erleichtern, hat das IVA diese auf eine Schulnotenskala von 1 („Sehr gut“) bis 5 („Mangelhaft“) übertragen. Ergebnis: eine Teilnote, die angibt, wie gut (im Sinne einer Schulnote) die Bank bzw. der Vermögensverwalter in der jeweiligen Bewertungsdimension abgeschnitten hat.

Die Gesamtnote wurde als Durchschnitt aller acht Teilkategorien entsprechend der jeweiligen Gewichtung ermittelt. Hinweis: Aufgrund der umfangreichen und strengen Testkriterien erreichten nur wenige Teilnehmer eine Gesamtnote besser als 1,6; die schlechtesten lagen im Bereich von 2,3. Angesichts dieser Notenverteilung wurde nur Vermögensverwaltern mit einer Gesamtnote von 2,0 und besser das Prädikat „Herausragend“ verliehen.

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Methodik Vollversicherer

Das Kölner Analysehaus ServiceValue hat für FOCUS MONEY die Fairness von 39 Vollversicherern untersucht. Für die Studie wurden 2992 Kunden gebeten, jeweils bis zu drei Gesellschaften zu bewerten, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten Kunde waren. Es kamen gut 4000 Urteile zusammen. Zunächst ließen die Fachleute 27 Attribute beurteilen und errechneten anschließend anhand einer vierstufigen Bewertungsskala für jedes Service- und Leistungsmerkmal einen normierten Indexwert. Die Merkmale wurden sechs Fairness-Kategorien zugeordnet, sodass die Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter deutlich werden.

Die Leistungsprofile sind für jedes Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt dargestellt. Die Durchschnittswerte der Einzelitems bilden in jeweils gleicher Gewichtung die einzelnen Kategorienoten. Das Urteil „Fairster Vollversicherer“ ergab sich aus den sechs Kategoriewerten, die zu gleichen Teilen in das Gesamtergebnis einflossen. Ein „Gut“ erhielten Unternehmen, die besser als der Durchschnitt abschnitten. Mit „Sehr Gut“ wurden dagegen Anbieter ausgezeichnet, die über dem Mittelwert der „Guten“ lagen. Die Kundenbindungswerte für die einzelnen Parameter wurden separat im Rahmen einer Relevanzanalyse ermittelt.

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Methodik Wohngbäudeversicherer

Zum inzwischen zehnten Mal haben ServiceValue und FOCUS MONEY die Fairness von Wohngebäudeversicherern untersucht. Hierzu durften die Teilnehmenden eines Online-Panels jeweils bis zu zwei Wohngebäudeversicherer beurteilen, bei denen sie in den vergangenen zwölf Monaten Kunden waren. Insgesamt konnten am Ende 3336 Urteile zu 35 Anbietern ausgewertet werden. Abgefragt wurden 23 Service- und Leistungsmerkmale. Zur Auswertung wurde zunächst über eine vierstufige Bewertungsskala für jedes Merkmal ein normierter Indexwert zwischen 0 und 100 berechnet. Die Leistungsprofile zeigen die Durchschnittswerte der einzelnen Wohngebäudeversicherer im Vergleich zum Gesamtmarkt.

Zusätzlich legten die Experten sechs Fairness-Kategorien fest und ordneten ihnen die einzelnen ltems zu. Aus den ungewichteten Durchschnitten der Indexwerte ergaben sich die Platzierungen in den Teilrankings. Dadurch zeigt die Studie auch konkrete Stärken und Schwächen der Anbieter. Das Urteil „Fairster Wohngebäudeversicherer“ wiederum basiert am Ende auf den sechs Kategoriewerten, die zu gleichen Teilen in das Gesamtergebnis einflossen. Anbieter mit überdurchschnittlich gutem Wert erhielten die Auszeichnung „Gut“. Anbieter, die zusätzlich über dem Durchschnitt dieser Gruppe lagen, bekamen das Prädikat „Sehr Gut“. Zudem wurden relevante Kundenbindungstreiber ermittelt.

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